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Sie ist eine der beiden Trinkwassertalsperren im Thüringer Schiefergebirge° an der Weida°. Ihre Fläche beträgt 228 ha, das Stauvolumen 30,4 Millionen m³ und die maximale Stauhöhe 30,1 m. Angestaut wird sie durch einen 307 m langen und etwa 35 m hohen Steinschüttdamm. Zur Talsperre gehört auch die 1,2 km lange Vorsperre Riedelmühle bei Läwitz. Flussabwärts befindet sich die Weidatalsperre°, der ältere der beiden Stauseen. Beim Einsturz der im Bau befindlichen 362 Meter langen und 37 m hohen Brücke über den künftigen Stausee von Zeulenroda nach Quingenberg kamen am 13. August 1973 vier Arbeiter ums Leben.
Vor dem Bau der Talsperre befanden sich im gesamten Weidatal zahlreiche Mühlen, von denen nur noch wenige, wie z. B. die Kesselmühle in Läwitz, erhalten sind. Heute kann man die vielen Wege um die Talsperre für Wanderungen nutzen. Das Wegenetz wurde in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem Rundweg ausgebaut. Die beiden Badestellen im Strandbad in Zeulenroda und im Bungalowdorf Zadelsdorf mussten nach der Wende schließen, um die gesetzlich vorgeschriebene Trinkwasserqualität einhalten zu können. Die Tage der Zeulenrodaer Talsperre als Trinkwasser-Reservoir sind allerdings gezählt. Die Wasserqualität lässt sich wegen der bis ans Ufer reichenden Besiedelung und der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen nur mit größtem Aufwand sicherstellen. Und so soll zu Beginn des nächsten Jahrzehnts - wenn die Talsperre Leibis-Lichte° bei Unterweißbach° die Trinkwasserversorgung für Ostthüringen übernommen hat - das "Zeulenrodaer Meer" den Einheimischen und Touristen wieder für Wassersport und Badevergnügen zur Verfügung stehen. |
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